Homepage im Umbau
Sehr geehrter Besucher, sehr geehrte Besucherin,
unsere Homepage ist umgezogen.
Wie Sie beim Stöbern sehen werden, sind wir noch bei der Arbeit. Wir hoffen, dass Sie die wesentlichen Informationen bereits finden und freuen uns über eine Mitteilung, wenn Ihnen etwas Wichtiges fehlt.
Für Ihre Geduld bedanken wir uns - schauen Sie wieder bei uns vorbei und sehen Sie, was sich ändert.
Mitgliederversammlung
Partnerschaftskomitee Wassenberg e.V.
Hiermit lade ich Sie herzlich zur Mitgliederversammlung ein.
Ort: Bistro der Betty-Reis-Gesamtschule Wassenberg
Zeit: Freitag, 20. November 2026, 19.00 Uhr
Tagesordnung
1. Begrüßung
2. Geburtstage und Jubiläen
3. Rechenschaftsbericht des Vorstands
4. Kassenbericht 2025
5. Bericht der Kassenprüfer
6. Planungen für 2027
- Europatage in Pontorson 6. 5. – 9. 5. 2027
- Prix de Wassenberg
- Fahrt nach Highworth 8. 10. – 11. 10. 2027
- Stammtische
7. Verschiedenes
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme an der Versammlung. Da wir wie gewohnt Speisen und Getränke anbieten möchten und entsprechend planen müssen, bitten wir um Mitteilung bis spätestens zum 6. November 2026, ob Sie an der Mitgliederversammlung teilnehmen möchten, und zwar per E-Mail an heinz-josef_peters@web.de, per Telefon unter der Nummer 02432-3749 oder telefonisch oder per WhatsApp unter der Handy-Nummer 0178-6640106. Die Getränke stellt der Verein; gerne nehmen wir aber, wie schon in den Jahren zuvor, zubereitete Speisen unserer Vereinsmitglieder entgegen. Auch diese teilen Sie uns bitte unter den angegebenen Adressen mit.
Mit freundlichen Grüßen
Karin Hilgers
Vorstandsvorsitzende Partnerschaftskomitee Wassenberg e.V.
Freundschaft mit Pontorson und Highworth gefeiert
„Wenn jede Stadt so etwas hätte, dann gäbe es keine Kriege!“ Diesen Satz hörten wir bei der Verabschiedung unserer Gäste am Sonntag, 17. Mai 2026. Ein schöneres Feedback kann man sich kaum wünschen.
Mit vielen unserer 86 Gäste im Alter von 8 bis 88 Jahren aus unseren beiden Partnerstädten, Pontorson und Highworth, hätten wir uns gewünscht, dass die viertägigen Europatage noch nicht zu Ende wären.
Das Himmelfahrtswochende stand wie in jedem Jahr ganz im Zeichen der Völkerfreundschaft. Am Donnerstag kamen unsere Gäste mit je einem Bus aus Frankreich und England in Wassenberg an und wurden von den gastgebenden Familien beim Sektempfang an der Betty-Reis-Geamtschule Europaschule herzlich empfangen. Den Abend verbrachten sie in den Familien, hier mischten sich die Sprachen, hier feierte man das Wiedersehen oder lernte sich erstmals kennen.
Am Freitag fuhren wir mit unseren Gästen nach Aachen, in die Stadt Karls des Großen, wo am Vortag der Karlspreis vergeben worden war. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stopp am Skywalk im – wie auch immer - beeindruckenden Jackerath und sahen von dort aus ins große Loch.
In Aachen warteten eine Stadtführung, eine Domführung oder eine Führung im Internationalen Zeitungsmuseum, dessen Gründung auf den Wassenberger Forckenbeck zurückgeht. Die Zeit reichte noch, um die Atmosphäre dieser Stadt zu genießen, in der im Jahr 2019 der Elyséevertrag erneuert und zum Vertrag von Aachen wurde.
Das Tagesprogramm am Samstag gestalteten die Familien zusammen mit ihren Gästen. Entsprechend unterschiedlich waren die Ideen: man schloss sich beispielsweise der Stadtführung von Sepp Becker in Wassenberg an, wanderte durch das Schaagbachtal, besichtigte den Spargelbetrieb Zegra, fuhr in den Wuppertaler Zoo, nach Roermond oder ins Glasmalereimuseum Linnich. Die Ideen waren so vielfältig wie die Gastgeber und ihre Gäste.
Der Samstagabend begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche, den Propst Thomas Wieners und Pfarrer Achim Rocher gestalteten, bevor fast 200 Menschen beim Festakt im Forum der Betty-Reis-Gesamtschule Europaschule feierten, dass die Partnerschaft mit Pontorson bereits vor 58 Jahren, die mit Highworth vor 16 Jahren offiziell besiegelt wurde. In der musikalisch von WassenJazz gestalteten Feier hob Bürgermeister Marcel Maurer hervor: „Städtepartnerschaften sind Plattformen des Dialogs und die Wurzeln gemeinsamer europäischer Werte.“ Er betonte: „Wenn Europa in dieser Welt bestehen will, Freiheit und Wohlstand bewahren will, dann muss es stark sein.“ Noelle Desgranges, stellvertretende Bürgermeisterin aus Pontorson und langjähriges Mitglied des dortigen Partnerschaftskomitees, formulierte es so: „Über das gesellige Wiedersehen hinaus dient unsere Städtepartnerschaft der europäischen Solidarität und der Zusammenarbeit zwischen den Kulturen… In diesen schwierigen Zeiten ist es wichtiger denn je, als Völker über Grenzen hinweg zusammenzuhalten.“, und Karin Hilgers, Vorsitzende des Wassenberger Partnerschaftskomitees, fasste zusammen: „Genießen wir es, dass wir uns mit Vertrauen, Offenheit und gegenseitiger Wertschätzung begegnen und so den Zusammenhalt in Europa zumindest im Kleinen stärken.“
Für Highworth überreichte Richard Pearce ein nach einem Luftbild seiner Stadt gezeichnetes Bild an die beiden befreundeten Partnerschaftsvereine und freute sich, dass das Zusammenkommen gleichgesinnter Menschen aus verschiedenen Ländern in dieser Dreieckspartnerschaft möglich war. Für Pontorson nahm Claude Baron das Bild entgegen, der in diesem Jahr erstmals in seiner neuen Funktion als Präsident nach Wassenberg gereist war. Dieses Amt übt er seit November zusammen mit seiner Tochter Marina Moubèche aus.
Am Ende der Feier wurde Hélène Mace als Präsidentin des Pontorsoner Partnerschaftskomitees verabschiedet, das sie mehr als 15 Jahre lang in der Nachfolge ihres kürzlich verstorbenen Vaters, Claude Durant, geleitet hatte. Sepp Becker würdigte ihre Verdienste und hob ihre Verbundenheit mit Wassenberg hervor.
Die Europatage gingen mit einem gemeinsamen Abendessen, vielen Gesprächen, toller Musik und guter Laune zu Ende. Mit vielen Erinnerungen an ein überaus gelungenes Wochenende, zahlreiche Begegnungen und Inspirationen werden die Europatage nachwirken und Vorfreude wecken auf die Besuche in Pontorson am Himmelfahrtswochende 2027 und in Highworth im Herbst 2027.
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